Güterwagen

Güterwagen

Das Spur Z Güterwagen-Programm wird von ROKUHAN konstant ausgebaut. Neben den Schüttgutwagen die als Kohletransportwagen oder auch für Schüttgut wie Kalksteinbruch oder ähnliches verwendet werden, reihen sich die Flachwagen für den modernen Containertransport und die Kesselwagen für flüssige Stoffe aller Art ein. Die zwei- und vierachsigen Güterwagen sind fein detailliert und lupenrein bedruckt und beschriftet.

Wussten Sie, dass...
die Güterwagen vom Internationalen Eisenbahnverband (UIC) nach ihren konstruktiven Hauptmerkmalen wie folgt eingeteilt werden: Offene Güterwagen ohne Dach in Regelbauart (UIC-Gattung E) und Sonderbauart (UIC-Gattung: F) Gedeckte Güterwagen mit festem Dach in Regelbauart (UIC-Gattung G) und Sonderbauart (UIC-Gattung H) Kühlwagen (I-Wagen), also alle gedeckten Güterwagen mit Isolierung, Flachwagen ohne oder mit höchstens 60 cm hohen Bordwänden – dabei zählen Wagen mit Einzelachsen zur UIC-Gattung K (Regelbauart) oder L (Sonderbauart), Drehgestellwagen zur UIC-Gattung R (Regelbauart) oder S (Sonderbauart) Offene Flach-/Mehrzweckwagen (UIC-Gattung O) mit umklappbaren Borden und daher als Flachwagen oder offene Güterwagen einsetzbar Wagen mit öffnungsfähigem Dach (UIC-Gattung T) Sonderwagen (Güterwagen der Gattung U) – eine sehr heterogene Gruppe unter anderem mit Staubgutwagen und Tiefladewagen Kesselwagen (UIC-Gattung Z) für die Beförderung flüssiger oder gasförmiger Güter Die Vorgaben des UIC wurden bei den Bahnverwaltungen manchmal unterschiedlich interpretiert, sodass es vorkommen konnte, dass fast gleiche Wagen verschiedenen Gattungen zugeordnet wurden. Ebenso mussten gelegentlich Wagen durch geringfügige Umbauten neu eingeordnet werden. Beispielsweise wird ein E-Wagen durch das Zuschweißen einer Tür zu einem F-Wagen. Güterwagen für spezielle Einsatzzwecke – jedoch keiner der o. g. Bauarten eindeutig zuzuordnen – sind: Arbeitswagen (Bahndienstwagen) für die ausschließlich bahninterne Verwendung. In Deutschland gab es für die häufig aus offenen Güterwagen oder Drehschemelwagen hervorgegangenen Wagen bis 1968 das Gattungszeichen X. Diese offenen Wagen wurden als Schlackewagen oder als Wagen zum Transport von Arbeitsmaterial eingesetzt. Fährwagen mit kleinerem Lichtraumprofil für den Verkehr nach Großbritannien, welche durch den Kennbuchstaben f gekennzeichnet werden.(Quelle Wikipedia)